Ganz schön vermessen in einer Ausstellung die ganze Erde widerspiegeln zu wollen. "The Whole Earth – Kalifornien und das Verschwinden des Außen" im Haus der Kulturen der Welt scheint diesen Anspruch zu haben.

Die Amerikanerin Kathryn Andrews lädt zur Zeit im Kölner Museum Ludwig zu einer Geburtstagsparty der unheimlichen Art. Die Ausstellung Special Meat Occasional Drink setzt sich aus Versatzstücken und Symbolen zusammen, die im Betrachter verschiedene Impressionen auslösen.
„Nirgendwo erscheinen mir Himmel und Erde so nah wie hier“. Fasziniert von der Atacama-Wüste, bannte die Künstlerin Ulrike Arnold ihre Eindrücke auf die Leinwand – und dies gleich vor Ort bei sengender Sonne und in 3.000 Metern Höhe.
Der pakistanische Künstler Imran Qureshi ist „Künstler des Jahres“ 2013 der Deutschen Bank. Die KunstHalle Unter den Linden in Berlin zeigt nun die erste große europäische Werksschau des Preisträgers.

In einem langen Prozess legt Lev Khesin mehrere farbige Silikonschichten übereinander und schafft auf diese Weise abstrakte Gemälde, die durch die dritte Dimension bereichert sind. In seiner aktuellen Ausstellung staunt man, wie viel man in ihnen sehen kann.
Bei „Phnom Penh – Das Verschwinden verhindern“, der neuen Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Berlin, geht es um zeitgenössische Kunst und Stadtentwicklung in Kambodscha.
Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover stellt die berühmte Büste in den Mittelpunkt ihrer Ausstellung über den expressionistischen Bildhauer Bernhard Hoetger.

Eine Ausstellung in Potsdam feiert die Wiederbegegnung mit der Bildergalerie Friedrichs des Großen, eine der ältesten erhaltenen fürstlichen Museumsbauten. Verlorene Gemälde und originale antike Skulpturen lassen das Zusammenspiel von Baukunst, Malerei und Bildhauerkunst lebendig werden.
In „Agoraphobia“, der neuen Ausstellung bei Tanas in Berlin-Moabit, setzen sich internationale Künstler mit den komplexen Wechselbeziehungen zwischen Freiheit, Protest und dem öffentlichen Raum auseinander.

Pastos drängen die Farbschnüre und -wülste in den Raum. Bis zu 144 Farbnuancen verwendet die brasilianische Künstlerin Taisa Nasser in ihren Arbeiten.