Bilder auf der Pinakothek

Roland Opschondek am 16.09.2011
So könnte es aussehen. Foto: Intel
So könnte es aussehen. Foto: Intel

Die Alte Pinakothek feiert dieses Jahr 175-jährigen Geburtstag. Der Klenzebau, nach den Kriegszerstörungen von Hans Döllgast wieder zusammengeflickt und neu interpretiert, wird allerdings am 17. September ab 21.30 wohl mehrmals in sich zusammenfallen…

…nicht wirklich, aber optisch überzeugend.
 

Der Lichtkünstler Markos Aristides Kern tourt derzeit mit einer Werbekampagne für den Chiphersteller Intel durch Deutschland. Angekündigt wird – in Anlehnung an das gute alte Brilliantfeuerwerk – ein "Brilliantes 3D Erlebnis". Durch seine Projektionen auf bekannte Hausfassaden (in Hamburg, Dresden, München und Berlin) erschafft er neuartige Illusionen, die nichts mit einer herkömmlichen Lasershow gemeinsam haben. So werden beispielsweise die Gebäude optisch in kleine Würfel zerlegt, stürzen in sich zusammen oder lösen sich in Luft auf. Gebäudeteile verdrehen sich, zusätzliche Fenster erscheinen usw. Letztlich Effekte, die man schon von ambitionierten Bildschirmschonern her kennt. Besonders reizvoll dürfte diese Illusions-Show allerdings bei der Alten Pinakothek sein, deren zerschundener Baukörper viele verschiedene Oberflächenstrukturen hat.

Erst tasten, dann strahlen
 

Um die Illusionen glaubhaft zu erzeugen, wird der Bau im Vorfeld punktgenau mit Lasern abgetastet und daraus ein 3D Modell erstellt, auf dem die Projektion basiert. Intel möchte damit die Leistungsfähigkeit seiner neuen Prozessoren im Visuellen Bereich, in einer spektakulären Aktion unter Beweis stellen.

Weitere Informationen

Intel visibly smart experience
audiovisuelle Live-Performance
Samstag 17. September 2011
21.30 – 23.00 Uhr
Alte Pinakothek, München, Barerstrasse 27
Eintritt frei.

http://getsmart.intel.com/3DErlebnis/